Andreas Maier ist 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren.
Er studierte Philosophie, Germanistik und Altphilologie in
Frankfurt am Main. Neben dem Romanzyklus mit dem
Arbeitstitel „Ortsumgehung“ erschienen auch andere Romane
wie Klausen (2002) und Sanssouci (2009) Werke über Poetik.

Andreas Maier erhielt mehrere Preise z.B den Wilhelm-Raabe-Preis.

Seine Romane wurden in mehr als zehn Sprachen, auch ins Dänische, übersetzt.

 

Der Romanzyklus, Ortsumgehung, nimmt seinen Anfang im Wetterau nördlich von
Frankfurt am Main, wo eine Ortsumgehungsstrasse um Friedberg gebaut wird.
Hier lebt der Onkel J. und hier wächst der Protagonist und Ich-Erzähler Andreas auf.
Mit jedem Band wird seine Welt größer und so entwickeln sich die Romane Das Zimmer (2010),Das Haus (2011), Die Straße (2013), Der Ort (2015), Der Kreis (2016) bis zum vorläufig letzten Band Die Universität (2018), wo er zum Studieren nach Frankfurt kommt. Dabei handelt es sich nicht um Heimatgeschichte im Sinne von Erinnerung oder Bewahrung von etwas. Es handelt sich auch nicht um eine
Beschreibung seines Lebens, sondern um den Versuch einer Rekonstruktion,
„warum ich so bin, wie ich bin“, wie Andreas Maier in einem Interview mit der „Zeit“ gesagt hat.

 

„Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie „Ich“ oder „Person“ zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang Zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, daß es irgendwo anders hingehen muß.“ (Klappentext)